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Bavaria - Military Max Joseph Order, Knight's Cross No. 338, Major Baron von Willisen, association to King Ludwig II.

LOT 0715
Starting price
€20.000,00
GBP 34.818,00
USD 47.040,01
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+28%
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Jan K. Kube
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Location
Sugenheim
Details
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Bayern, Militär-Max-Joseph-Orden, Ritterkreuz. Gold und Email, Gewicht nicht genau zu ermitteln da fest vernähtes Band. Im Ring graviert die Nummer „338“. Verliehen an Major Frh. v. Willisen am 14. 11. 1917. Friedrich Wilhelm Frh. v. Willisen, erzogen im Kgl. Preußischen Kadettenkorps, am 17. 10. 1893 Fähnrich, 18.08.1894 Secondelieutnant und in das 4. Garde-Regiment zu Fuß eingestellt (ab 01.01.1899 „Leutnant“), dort Bataillonsadjutant, nach Besuch der Kriegsakademie auf 2 Jahre zum Großen Generalstab kommandiert und als Hauptmann 24.03.1909 in diesen versetzt. Major am 28.11.1914 und Generalstabsoffizier beim Stab des Höheren Kavalleriekommandeurs Nr.4. Teilnahme an div. Schlachten im Westen. Seit Anfang November 1914 an der Ostfront, besondere Verdienste beim Handstreich auf die russische Ostseefestung Libau. Kurz darauf als 1. Generalstabsoffizier zu dem in Tirol neu aufgestellten Alpenkorps berufen, einer aus dem bayerischen Infanterie-Leib-Regiment u. bayerischen Jägern bestehenden Truppe unter dem Kommando des bekannten bayerischen Generalleutnants Krafft v. Delmensingen. Frh. v. Willisen arbeitete mit diesem fast 3 Jahre zusammen im Felde, u.a. bei den schweren Kämpfen um Verdun und im heiß umkämpften Abschnitt Thiaumont-Fleury-Douaumont. Major Frh. v. Willisen wurde am 05.09.1916 zu den Offizieren von der Armee versetzt und dem Chef des Generalstabes des Feldheeres zur besonderen Verwendung zur Verfügung gestellt. Dessen Chef General v. Seeckt kommandierte ihn als Verbindungsoffizier zum Oberkommando der k.u.k. 7. Armee in den Karpathen. Doch am 10.10. 1916 wieder zum Alpenkorps, hier weitere schwere Kämpfe. Als Ende Februar 1917 in Straßburg das Oberkommando der Heeresgruppe Herzog Albrecht von Württemberg aufgestellt wurde trat Major Frh. v. Willisen als 1. Generalstabsoffizier zu diesem über, sein Chef war wieder General Krafft v. Delmensingen. Die Heeresgruppe führte den Oberbefehl in Elsaß-Lothringen von St. Mihiel bis zur Schweizer Grenze. Anfang 1917 wurde am Isonzo die deutsche 14. Armee aufgestellt, Major Frh. v. Willisen wurde 1. Generalstabsoffizier des Oberkommandos. Der Durchbruch durch die Julischen Alpen, die Schlacht bei Udine und weitere glänzende Leistungen und Siege waren die Früchte der Zusammenarbeit von Oberbefehlshaber General Otto v. Below, General Krafft v. Delmensingen und Major Frh. v. Willisen, der für seinen Anteil an diesen großen Erfolgen durch A.K.O. vom 01.11.1917 den preußischen Orden „Pour le Mérite“ und Bayerns höchsten Kriegsorden, das Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens (mit der Nummer „338“ im Ring) sowie das Ritterkreuz mit Kriegsdekoration des österreichischen Leopold-Ordens erhielt. Nach Kriegsende ab 17. Dezember beim Grenzschutz-Ost gab Frh. v. Willisen im Frühjahr 1920 sein Abschiedsgesuch ein, das ihm am 01.04. 1920 unter Verleihung des Charakters als Oberstleutnant bewilligt wurde. Nach seiner Verabschiedung begründete Frh. v. Willisen den Deutschen Schutzbund für das Grenz- und Auslandsdeutschtum mit und wurde dessen Vorsitzender. Nach schwerem Leiden ist Oberstleutnant Fr. v. Willisen am 03.01.1933 in Berlin verstorben. Nach Auskunft des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Kriegsarchiv) in München vom 11.07.1984 sind für das Ritterkreuz Nr. 338 folgende Träger vorgetragen: Am 09. 09. 1814 Karl Frh. v. Fasching, österreichischer Generalfeldwachtmeister und Artillerie-Brigadier (als 35. Verleihung, die Ordenskreuze szt. noch ohne Nummer!). Tod 26.08. 1826. Am 21.06. 1854 Maximilian II. König von Bayern. Tod 10.03.1864. Am 14. 11. 1864 Ludwig II. König von Bayern. Tod 13.06. 1886. Am 14. 11. 1917 Wilhelm Frh. v. Willisen, preußischer Major. Tod 03.01. 1933. Frh. v. Willisen war der 5. von insgesamt 6 nicht-bayerischen Rittern des MMJO im 1. Weltkrieg. Erwähnung ohne nähere Schilderung seiner Kriegstaten in „Virtuti Pro Patria - Der Königl. Bayerische Militär-Max-Joseph-Orden - Kriegstaten und Ehrenbuch 1914-1918“, Selbstverlag des K.B. MMJO München 1966, Seite 449. Die auszugsweise Schilderung seiner Kriegstaten entnommen aus „Geschichte der Ritter des Ordens „Pour le Mérite“ im Weltkrieg“, herausgg. von Hanns Möller, Band II Berlin 1935“, Seite 503 - 505. Bei den Königen Maximilian II. und Ludwig II. handelt es sich natürlich nicht um eine Aufnahme in den Orden, denn als Könige waren sie nach den Statuten Ordens-Großmeister. Unter den angegebenen Daten ist nur der Termin zu verstehen an welchem sie diese Dekoration für den täglichen Gebrauch als „Kleindekoration“ angelegt haben wie es auf zahlreichen Originalfotos der beiden Könige zu sehen ist. Erst ab 1840 wurden die nach dem Tode zurückgegebenen Dekorationen des Militär-Max-Joseph-Ordens nummeriert und so erhielt das hier angebotene Ordenskreuz die Nummer „338“ im Ring. Ist schon allein ein Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens ein hochseltenes und begehrenswertes Sammlungsstück wird dieses hier angebotene Ritterkreuz mit der Nummer „338“ zur absoluten Rarität und zum Unikat mit ehem. königlicher Provenienz! Das Ritterkreuz Nr. 338 des Militär-Max-Joseph-Ordens zeigt zahlreiche deutliche, wenn auch winzige Tragespuren im Email der Vorder- und Rückseite. Das Ordensband ist eine spätere Zutat. Der Ordensnachlass des Friedrich-Wilhelm Frh. v. Willisen wurde nach dessen Tod 1933 unter seinen Erben verteilt, deshalb aus seinem Besitz hier nur angeboten seine große Ordensspange und das Ritterkreuz Nr. 338 des Militär-Max-Joseph-Ordens.
Condition
Please refer to the photos and item description.
Additional product information
Period
until 1918
Country
Germany
Size
Reference
17-0715
EAN
2000000985367
Kube Auction House is one of the most established specialist auction houses in Germany for historical weapons, militaria, orders and historical artefacts. The company was founded in 1969 by Jan K. Kube in Munich-Schwabing. Since 1983, auctions have been held at the historic Altes Schloss in Sugenheim (Franconia) – a former Gothic moated castle first documented in 1376 and later converted into a neo-Gothic residence. The unique atmosphere of this historic building provides the distinguished setting for the auction house’s events. Kube Auction House organizes two to three specialist auctions each year, attracting international collectors and bidders. The carefully researched and richly illustrated catalogues are highly regarded among collectors worldwide. With an average sell-through rate of 80–85%, the auctions regularly achieve outstanding results. Jan K. Kube is also the author of several reference books on militaria and uniforms and publisher of the specialist journal “Die Tradition.” In addition, he has been a long-standing expert on the well-known German television program “Kunst & Krempel.” Today, Kube Auction House is regarded as the oldest continuously owner-operated specialist auction house for militaria in Germany, with an international reputation among collectors and consignors alike.
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Jan K. Kube Kunsthandel - Auktionen
Jan K. Kube e. K.
Altes Schloss, 91484 Sugenheim, Germany
www.kube-auktionen.de
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1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig und wird von der Fa. Jan. K. Kube e.K. im eigenen Namen für fremde Rechnung durchgeführt mit Ausnahme der Eigenware. Alle Versteigerungs-Objekte sind mit einer an den Schluss der Katalogbeschreibung gesetzten Nummer versehen, mit der der Einlieferer kenntlich gemacht wird. Ein Anspruch auf Bekanntgabe des Namens des Einlieferers besteht nicht. Die Eigenware ist im Katalog vorne benannt.

2. Alle zur Versteigerung eingelieferten Gegenstände können vor der Auktion an mindestens einem Tag besichtigt werden, jedoch nicht während der Ausbietung. Sie werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich am Auktionstag befinden. Die Katalogbeschreibungen sind keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 ff. BGB. Die Fa. Jan K. Kube e.K. übernimmt keine Haftung für offene und versteckte Mängel und Zuschreibungen, verpflichtet sich jedoch unverzüglich vorgetragene und begründete Mängelrügen an den jeweiligen Einlieferer weiterzuleiten. Für Katalogbeschreibungen, zugehörige schriftliche Erläuterungen oder mündliche Angaben hierzu wird nicht gehaftet, es sei denn, der Fa. Jan K. Kube e.K. ist grobes Verschulden vorwerfbar.

Der Versteigerer kann Losnummern zusammenziehen, trennen, außerhalb der Reihenfolge ausrufen oder zurückziehen. Der Versteigerer ist berechtigt, Personen ohne Angabe von Gründen von der Versteigerung oder der Vorbesichtigung auszuschließen, insbesondere wenn sie den Ablauf der Versteigerung stören, sich in Abnahme- oder Zahlungsverzug befinden oder mutwillig bieten. Dem Versteigerer steht es frei, Gebote abzulehnen.

3. Der Aufruf beginnt mit dem im Katalog genannten Limitpreis, Untergebote werden nicht angenommen. Es wird in der Regel um 10 % gesteigert. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf des höchsten Gebotes. Bei gleichhohen Geboten oder wenn mehrere Personen dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot angegeben wird, entscheidet das Los. Bestehen Zweifel darüber, ob oder an wen ein Zuschlag ergangen ist oder wurde ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen, kann der Versteigerer den Zuschlag zugunsten eines bestimmten Bieters wiederholen oder den Gegenstand neu aufrufen.

In diesem Falle wird ein vorgegangener Zuschlag unwirksam. Einwendungen gegen einen Zuschlag sind unverzüglich, d. h. vor Ausruf der nächsten Losnummer zu erheben. Wird das Katalog-Limit nicht erreicht, kann der Versteigerer den Zuschlag unter Vorbehalt (u.V.) erteilen. Das Angebot zum Limit an die Allgemeinheit der Bieter bleibt jedoch bestehen. Der Versteigerungsgegenstand kann im Falle eines Limit-Nachgebots auch ohne Rücksprache anderen Bietern zugeschlagen werden, andererseits sind Vorbehalts-Zuschläge für den betreffenden Bieter vier Wochen verbindlich. Will ein Höchstbietender sein Gebot nicht gelten lassen, so kann der Versteigerer diesem trotzdem den Zuschlag erteilen und seine sich hieraus ergebenden Rechte verfolgen, er kann aber auch dem nächstniedrigeren Bieter den Zuschlag erteilen oder den Aufruf wiederholen.

4. Schriftliche Gebote müssen 24 Stunden vor der Versteigerung beim Versteigerer eingegangen sein unter genauer Adressenangabe des Bieters und dessen Unterschrift, die angegebene Los-Nummer gilt als verbindlich, Irrtümer gehen zu Lasten des Bieters. Bieter, die während der Auktion telefonisch mitbieten wollen, müssen hierzu einen schriftlichen Auftrag abgeben, der 24 Stunden vor der Versteigerung eingegangen sein muss. Ein Anruf des Versteigerers erfolgt nur bei Limitpreisen ab € 300,–, für das Zustandekommen der Telefonverbindung haftet der Versteigerer nicht, die Uhrzeit der Anrufe und versuchten Anrufe wird protokolliert. Jeder Saalbieter hat vor Beginn der Versteigerung seinen Namen und seine Anschrift anzugeben. Stellvertreter haften in jedem Fall neben dem Vertretenen persönlich.

5. Der in der Versteigerung erteilte Zuschlag ist der Netto-Preis. Auf diesen Zuschlagpreis wird ein Aufgeld von 28 % erhoben. Ab 1. 1. 1995 gilt in Deutschland die Differenzbesteuerung (lt. § 25 A UStG in der Form vom 9. 8. 1994). Die gesetzliche Mehrwertsteuer wird nicht gesondert ausgewiesen und ist auch bei Ausfuhrlieferungen nicht erstattungsfähig, da eine Inlandsleistung vorliegt.

Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Der gesamte vom Käufer geschuldete Betrag ist sofort fällig und in € bar bei der Fa. Jan K. Kube e.K. einzuzahlen. Eine andere Zahlungsweise, z. B. Scheck ist nur nach vorheriger Vereinbarung, bei unbekannten Kunden unter gleichzeitiger Vorlage des Ausweises, möglich. Auf schriftliche Gebote und Telefonzuschläge hin ergangene Rechnungen sind binnen zehn Tagen nach Rechnungsdatum fällig und zu erbringen. Erfolgen bei Annahme ausländischer Zahlungsmittel und Schecks innerhalb einer angemessenen Frist Kursverluste, gehen diese und anfallende Bankspesen zu Lasten des Käufers und es erfolgt Nachberechnung. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen können wegen Überlastung, Fehler oder Irrtümer enthalten, eine Prüfung und Berichtigung bleibt vorbehalten.

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Der Versteigerer: Jan K. Kube

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2. All lots can be examined at our place in SUGENHEIM Castle the week before the sale, also 2 hours on sales day before sale starts. It is not possible to send lots for examination to prospective bidders. All lots are sold “as is” with all faults, imperfections and errors of description. Prospective bidders submitting written “order bids” may file complaints within six weeks after the sale, however this does not entitle them to delay final payment of our invoice. Catalogue descriptions are made as conscientiously as possible, nevertheless no descriptions shall be deemed as a warranty.

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